Via dell’amore – Mark Lamprell

Ein herrliches Buch für alle Rom-Liebhaber, das einem keine andere Wahl lässt als den nächsten Urlaub zu planen und ein paar neue to-dos mitzunehmen, wie zum Beispiel die Statuen auf der Ponte Sant’Angelo anzuschauen. Eigentlich bin ich auch immer sehr heikel wenn es darum geht, dass Wege keinen Sinn machen. In diesem Fall muss ich jedoch gestehen, dass ich so im Bann von der schönen Beschreibung war, dass es mir oft gar nicht aufgefallen ist und ich erst im anschließenden Gespräch mit einer Freundin bemerkt habe, dass hier etwas nicht stimmt.

Es geht um drei Paare, die von einem Liebesgeist nach Rom geführt wurden, der die Geschichte mit einigen „Neuinterpretationen“ der Geschichte Roms spickt. Die drei (angehenden) Paare sind liebevoll beschrieben und spazieren so munter durch Rom, dass man das Buch wahrscheinlich auch als Reiseführer benutzen könnte. Da alles von einem Liebesgeist gesteuert wird, hat auf mich keine Person übertrieben, kein Moment kitschig und kein Zufall erzwungen gewirkt, was mir bei Liebesgeschichten leider sehr oft passiert.

Die Struktur der Geschichte hat mich stark an „to Rome with love“ erinnert, weswegen ich das Buch zwischendrin zur Seite legen und mir den Film zum wahrscheinlich 1000. Mal anschauen musste. Aber zurück zum Buch: Jedes Kapitel beginnt mit einem sehr schönen Zitat, dass mit der Geschichte recht wenig zu tun hat, was mich aber nicht gestört hat. Dieses Buch hat mich gedanklich so sehr zurück nach Rom gezogen, dass ‚perfekt‘ unwichtig und ‚schön‘ zum eigentlichen Ziel.

Ich warte gespannt auf das nächste Buch von Mark Lamprell.

Von mir: 🥂🥂🥂🥂

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