Spaghetti in flagranti – Angela Troni

Während ihres Auslandssemesters in München hat die temperamentvolle Angela Otto kennengelernt. Nach einigen Monaten der Qual, folgt dieser ihr nach Ricccione um hier einen Sprachkurs zu absolvieren. Doch nicht jeder ist dem jungen Glück wohlgesonnen.

Gehofft habe ich auf urkomische Situationen alla ‚Maria, ihm schmeckt’s nicht‘, wurde da jedoch leider enttäuscht. Auch wenn der Roman nicht autobiographisch sein soll, auf mich hat es gewirkt als hätte sich Angela Troni den eigenen Frust von der Seele geschrieben, ohne sich mit den anderen Protagonisten ernsthaft auseinanderzusetzen. Diese bleiben dadurch oberflächlich, unsympathisch und ihr Verhalten vorhersehbar.

Zeitweise wirkte der Roman auf mich wie eine endlose Aneinanderreihung von Klischees (der Deutsche, der nicht anruft und unromantisch ist, der alternde Gigolo, der auf 20 jährige steht,…), aus denen leider nie ausgebrochen wurde. Gleichzeitig wurden aber auch die absehbaren Konflikte nur oberflächlich angerissen.

Trotz regelmäßiger Essen  mit der Großfamilie und Otto’s Liebe zur Natur, ist bei mir kaum Italienstimmung angekommen.

Von mir deswegen nur **

2 Replies to “Spaghetti in flagranti – Angela Troni”

  1. Hallöchen 🙂
    oha das hört sich nicht zu begeistert an.
    Hast du das Buch darunter schon gelesen? Wenn mein Alderauge das richtig erspäht hat ist das doch die Tante Poldi oder?
    Ganz liebe Grüße
    Nadine

    1. Tante Poldi hab ich als Hörbuch gehört, will es aber unbedingt nochmal lesen, bevor in ein paar Tagen ‚Tante Poldi und der Schöne Antonio‘ bei mir eintrifft. Kennst du die Tante Poldi Bücher?

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