Ein italienischer Sommer – Francesca Barra

In ‚ein italienischer Sommer‘ erzählen Teresa und Caterina abwechselnd ihre Geschichte. Oma und Enkelin, ähnlich im Charakter und doch so unterschiedlich in dem Leben, dass sie sich selbst wählten.
Teresa und Mimi, der Sohn des Cavaliere verlieben sich ineinander. Durch den Standesunterschied kommt es zu viel Klatsch im Dorf, in dem jeder jeden kennt und über jeden urteilt. Es ist diese Welt aus der Caterina zwei Generationen später ausbrechen will und darum zum Studieren nach Rom geht. Francesca Barra verzichtet auf eine übertrieben verklärte Darstellung der Frauen und ihrer Beziehungen, die Protagonistinnen verkörpern eine selbstverständliche Stärke, wie es sie nur in einem Matriarchat geben kann.
Ganz unprätentiös verbergen sich viele kleine Weisheiten auf den Seiten, versteckt in den Erinnerungen und Erkenntnissen der beiden Frauen.
Als Highlight gibt es regelmäßig Rezepte. Da das gemeinsame Essen mit der Familie – natürlich – immer wieder eine große Rolle spielt, hätte ich es schön gefunden, wenn die Rezepte für die Gerichte gewesen wären, die gerade vorher zusammen gekocht oder gegessen worden wären.
Für mich war es ein sehr schönes Buch und ich danke Blanvalet für die Zurvergügungstellung des ebooks. Jedoch ist der Funke nicht ganz auf mich übergesprungen, deswegen 🥂🥂🥂🥂

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