Die süße Gier

Die Bernaschis, reich und beneidet, verbindet mit dem erfolglosen Dino Ossola und seiner Familie nur die Freundschaft der Kinder. Dann wird ein Fahrradfahrer angefahren – wie konnte es soweit kommen? Aus verschiedenen Perspektiven wird diese Geschichte erzählt, jedes mal neu, jedes mal berührend und jedes mal wird ein völlig anderes Licht auf die verschiedenen Protagonisten geworfen, die unterschiedlicher schwer sein könnten.

Valeria Bruni Tedeschi überzeugt als Carla Bernaschi und schafft es, den Unterschied zwischen Schein und Sein herauszuarbeiten. Sie arbeitet ihre Emotionen so gut heraus, dass der Zuschauer seine eigenen Vorurteile hinterfragen muss.

Wie schon in ‚die Überglücklichen‘, ergreift Paolo Virzi keine Partei. Seine Filme bieten keine Lösung, kein Richtig und Falsch und keine Helden.
Der Film basiert auf ‚human capital‘ von Stephen Amidon, ein Buch, dass ich unbedingt lesen möchte!
Von mir: 🥂🥂🥂🥂🥂

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