Das Sizilienkochbuch – Andreas Hoppe

‚Das Sizilienkochbuch‘ ist nicht wie ein klassisches Kochbuch aufgebaut, die Reihenfolge der Gerichte basiert nicht auf der Hauptzutat oder dem Gang als der es gewöhnlich serviert wird. Statt dessen berichtet uns Andreas Hoppe von seiner Sizilienreise, bei der die lokale Küche der wichtigste Bestandteil war.
Der Reisebericht selbst konnte mich nicht fesseln. Es wird auch kein nennenswerter Beug zu den Gerichten hergestellt. Man kann nur erahnen, dass sich am Ende eines Kapitels die Rezepte für Gerichte finden lassen, die er in eben jener Stadt gegessen hat. Das bezieht sich nur auf die erste Hälfte vom Buch, danach habe ich aufgehört zu lesen.
Cettina Vicenzino beschränkt sich nicht nur auf klassische Fotos der Gerichte. Ihr Blick auf das kulinarische Sizilien hat mir sehr gut gefallen. Ich finde, es war eine schöne Idee lokale Restaurants und einen Blick auf das Land und seine Menschen einzubauen. Die vielen Bilder des Autors machen für Tatort-Fans wahrscheinlich Sinn, mir haben sie leider nicht gefallen.
Das wichtige an einem Kochbuch sind jedoch die Rezepte und da ist mir beim Lesen das Wasser im Mund zusammen gelaufen Sie nachzukochen hat Spaß gemacht und das Ergebnis war sehr lecker.

Trotzdem ein 🥂 muss ich einfach für das ‚drum herum‘ abziehen, aber sowohl die Rezepte als auch Bilder (ohne den Autor) haben mich begeistert. Deswegen gibt es von mir 🥂🥂🥂🥂

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