Come diventare italiano – Markus Ebert

Come diventare italiano in 30 lezioni/wie man Italiener wird ist ein nettes, kurzweiliges Buch, dass seinen Leser nicht fordert und dadurch für mich die perfekte Zuglektüre war. Mit Lektionen haben die einzelnen Kapitel jedoch nichts zu tun, dabei wäre es ein leichtes, das Buch entsprechend umzuschreiben.  Mehr mitnehmen würde es den unbedarften deutschen Leser dann sicher auch. Tatsächlich gibt es zu jedem Thema ein persönliches Erlebnis des Autors.

Stark kritisieren muss ich das Kapitel zum Thema Mafia. Zwar ist mir klar, worauf Markus Ebert hinaus will, auch dass in diesem Buch kein Platz ist um genau zu erläutern wo der Sozialstaat versagt/fehlt usw., aber in jedem Fall halte ich es für grundsätzlich falsch, die Mafia als ok abzutun. Ganz klar Punktabzug.

Völlig unnötig ist für mich, dass das Buch doppelt abgedruckt ist. Jepp, man kann es umdrehen und findet das gleiche Buch nochmal, nur diesmal auf Italienisch. Die einzig logische Erklärung, die mir in den Sinn kommt ist, dass der Verlag 96 Seiten für zu wenig hielt, um sie als Buch zu drucken. Tatsächlich kommt der Inhalt viel zu kurz und der Autor bleibt meißt ziemlich nichtssagend.

Am Ende kann ich einfach nur 🥂 für das Buch vergeben. 

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