A five star life – Viaggio sola

Irene (Margherita Buy) ist Hoteltesterin und reist dafür um die Welt. Während ihren Zwischenstopps zuhause erwarten sie ihr bester Freund Andrea (Stefano Accorsi) und ihre Schwester Silvia samt Familie. Alles fängt an sich zu ändern, nachdem ihr bester Freund erfährt, dass er Vater wird und für sie das Risiko allein zu bleiben zu einem greifbaren Risiko wird.

Das Drama von Maria Sole Tognazzi ist gleichzeitig bewegend und voller witziger Momente. Es wird weitestgehend auf die Klischees verzichtet, die das amerikanische Kino für mich langweilig machen sondern stellt sich der Frage, der sich alle alleinstehenden Frauen widmen müssen: ist die Angst vor Einsamkeit es wert auf die Abenteuer zu verzichten, die das Leben für uns bereithalten kann? Oder reden wir uns nur ein frei zu sein, dabei sind wir nur einsam?

Ein Plus gibt es für mich dafür, dass die Gespräche, die Irene mit ihren Reisebekanntschaften führt, nicht übersetzt sind, sondern sie mal französisch, mal italienisch oder auch englisch spricht.

Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich alle italienischen Filme immer im Originalton anschaue, also nichts zur Synchronisation sagen kann.

Für mich ein gelungener, wenn auch nicht völlig mitreißender Film: ****

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